Sie müssen sich nicht erklären. Wir gehen in Ihrem Tempo vor.
Wie wir vorgehen →Wurzelbehandlung in Hamburg-Poppenbüttel, mit moderner Technik über der Regelversorgung — damit ein eigener Zahn ein eigener Zahn bleibt.

Ein eigener Zahn hängt in feinen Fasern im Knochen. Die federn den Druck ab und melden dem Gehirn, wie fest Sie zubeißen. Das kann keine Krone und kein Implantat nachbilden.
Deshalb schauen wir zuerst, ob er zu retten ist.

Ob ein Zahn erhaltungswürdig ist, zeigt die Untersuchung. Der erste Termin ist ein Gespräch mit Befund.
Termin vereinbarenWurzelkanäle sind feiner als ein Millimeter, oft gekrümmt und häufig verzweigt. Wie tief sie reichen, lässt sich weder sehen noch ertasten. Deshalb messen wir es: elektronisch, laufend, während der Behandlung.
Dazu kommt die maschinelle Aufbereitung, die gleichmäßiger arbeitet als die Hand, und der Kofferdam — ein Gummituch, das den Zahn vom übrigen Mund trennt. Ohne ihn gelangt Speichel in den Kanal, und damit genau die Bakterien, die dort nicht hingehören.
Wo der Befund es verlangt, kommt das Mikroskop dazu: starke Vergrößerung und Licht direkt im Kanal, um Verzweigungen zu finden, die sonst unentdeckt bleiben.

Technik allein macht keine ruhige Behandlung. Eine Wurzelbehandlung ist kein Termin, den man zwischen zwei andere schiebt: Wir betäuben gründlich, arbeiten ohne Eile und halten an, wenn Sie ein Zeichen geben. Auf Wunsch verordnen wir Ihnen vorab ein Beruhigungsmittel — sagen Sie vorher Bescheid, dann planen wir sie ein.
Untersuchung, Röntgenbild, örtliche Betäubung. Wir warten, bis sie sicher wirkt, bevor wir beginnen.
Ein dünnes Gummituch legt den Zahn frei und trennt ihn vom übrigen Mund. Kein Speichel im Kanal, keine Spülflüssigkeit im Rachen, kein Instrument, das verschluckt werden kann. Für Sie ist es außerdem angenehmer, weil Sie nicht ständig schlucken müssen.
Die Kanäle werden maschinell aufbereitet, gespült und desinfiziert. Eine elektronische Längenmessung zeigt dabei laufend, wo die Wurzelspitze endet — bis dorthin muss gereinigt werden, keinen Millimeter weiter.
Die gereinigten Kanäle werden dicht gefüllt, damit keine Bakterien zurückkehren. Das ist der Schritt, der über den Erfolg entscheidet.
Ein behandelter Zahn wird spröder. Fehlt viel Substanz, verankern wir einen Stift im Kanal, der den Aufbau trägt. Darüber kommt meist eine Krone — sie entsteht im eigenen Dentallabor.
Meist sind ein bis zwei Sitzungen nötig. Wie viele es in Ihrem Fall sind, sagen wir nach dem Befund — nicht unterwegs.
Nicht jeder entzündete Nerv tut weh. Manche Zähne melden sich erst, wenn sich unter der Wurzel schon etwas gebildet hat — und je früher wir schauen, desto größer die Chance, den Zahn zu behalten.
Vor allem, wenn er nach dem Reiz noch anhält statt sofort nachzulassen.
Termin vereinbarenEin Zahn, der sich beim Kauen anders anfühlt als die anderen, ist ein Hinweis.
Termin vereinbarenEine Schwellung oder ein Druckpunkt am Zahnfleisch gehört zeitnah angeschaut.
Termin vereinbarenVerfärbt sich ein einzelner Zahn, kann der Nerv abgestorben sein — oft ohne Schmerz.
Termin vereinbarenEs gibt Befunde, bei denen eine Wurzelbehandlung wenig Aussicht hat: wenn zu viel Zahnsubstanz fehlt, wenn die Wurzel gebrochen ist oder wenn der Knochen um den Zahn schon zu stark abgebaut ist.
Dann sagen wir das — auch wenn eine Behandlung möglich wäre. Ein Zahn, der ein Jahr hält, ist keine gute Investition, wenn danach ohnehin ein Ersatz kommt.
In dem Fall besprechen wir gleich, was an seine Stelle treten kann. Sie gehen nicht mit einer Absage nach Hause, sondern mit einem Plan.

Sie erhalten vor der Behandlung eine schriftliche Aufstellung. Sie entscheiden erst danach.

Die gesetzliche Kasse zahlt, was ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich ist.
So steht es im Sozialgesetzbuch. Die Kasse trägt also das, was den Befund versorgt — nicht das, was im Einzelfall die besten Aussichten hat.
Bei einer Wurzelbehandlung heißt das: Der Grundbetrag ist gedeckt, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Maschinelle Aufbereitung, elektronische Längenmessung und Mikroskop gehören nicht dazu.
Wir behandeln trotzdem so — weil ein Zahn, der zehn Jahre hält, günstiger ist als einer, der nach zwei Jahren doch gezogen wird. Was das kostet, sagen wir vorher.
Der Ruf stammt aus einer Zeit vor moderner Betäubung. Heute erfolgt die Behandlung unter örtlicher Betäubung, und Sie spüren den Zahn dabei nicht.
Häufig ist es umgekehrt: Der Schmerz, mit dem Patienten kommen, lässt nach der Behandlung nach.
Jede Wurzelbehandlung läuft bei uns mit maschineller Aufbereitung und elektronischer Längenmessung. Die Messung zeigt laufend, wo die Wurzelspitze endet — das ist die Stelle, bis zu der gereinigt und gefüllt werden muss.
Wo der Befund es verlangt, kommt das Mikroskop dazu. Ein übersehener Kanal ist der häufigste Grund, warum eine Wurzelbehandlung später erneut nötig wird.
Wir behandeln grundsätzlich über der Regelversorgung — mit maschineller Aufbereitung und elektronischer Längenmessung. Das ist aufwendiger als das, was die gesetzliche Kasse vorsieht, und deshalb mit einem Eigenanteil verbunden.
Was die Kasse übernimmt und was für Sie bleibt, besprechen wir vor der Behandlung und halten es schriftlich fest. Sie entscheiden erst danach — und wenn Sie sich dagegen entscheiden, sagen wir Ihnen offen, welche Möglichkeiten Sie haben.
Das hängt vom Befund ab — vor allem vom Zustand des Zahns, vom Verlauf der Kanäle und davon, wie viel Substanz noch trägt.
Wir sagen Ihnen vorher, wie wir die Aussichten einschätzen. Eine Garantie gibt es in der Medizin nicht, und wir geben auch keine.
Solange ein Zahn erhaltungswürdig ist, ist er in der Regel die bessere Lösung. Er ist im Knochen federnd aufgehängt, was kein Ersatz nachbildet — und er hält den Knochen an dieser Stelle in Gebrauch.
Wo das nicht mehr gilt, sagen wir es offen — und besprechen gleich, was an seine Stelle treten kann.
Ein dünnes Tuch, das über den Zahn gespannt wird und ihn vom übrigen Mund trennt. Es hält Speichel aus dem Wurzelkanal — und Speichel bringt genau die Bakterien mit, die dort nicht hingehören.
Für Sie hat es einen praktischen Nebeneffekt: Sie müssen während der Behandlung nicht ständig schlucken, und nichts läuft in den Rachen. Viele empfinden es als angenehmer, nicht als störend.
Wenn nach der Wurzelbehandlung zu wenig Zahnsubstanz übrig ist, um eine Krone sicher zu tragen. Der Stift wird im Wurzelkanal verankert und trägt den Aufbau, auf dem die Krone sitzt.
Nötig ist er nicht immer. Ist genug eigene Substanz vorhanden, ist sie die bessere Grundlage.
Häufig ja. Ein wurzelbehandelter Zahn wird spröder und kann unter Kaudruck brechen. Eine Krone schützt ihn davor.
Ob und wann sie nötig ist, besprechen wir nach der Behandlung. Sie entsteht im eigenen Dentallabor.
Ein kleiner chirurgischer Eingriff, bei dem die Wurzelspitze mit dem entzündeten Gewebe entfernt wird. Er kommt infrage, wenn eine Entzündung auch nach einer erneuten Wurzelbehandlung bestehen bleibt.
Durchgeführt wird er von einer MKG-Praxis. Wir behandeln bewusst aufwendig, damit es meist gar nicht so weit kommt — und übernehmen die Versorgung danach.
Ab etwa 40 der häufigste Grund für Zahnverlust — und behandelbar.
ZahnersatzKronen aus dem eigenen Dentallabor, oft direkt nach der Wurzelbehandlung.
ProphylaxeRegelmäßige Kontrolle und professionelle Reinigung.
Der erste Termin ist kein Eingriff, sondern ein Gespräch mit Befund. Neue Patientinnen und Patienten sind willkommen — gesetzlich wie privat versichert.
Mitten in Poppenbüttel, gegenüber vom Alstertal-Einkaufszentrum. Drei Minuten von der S-Bahn.
Entfernungen mit dem Auto ab Heegbarg 10a · Platzhalterwerte, vor Veröffentlichung zu prüfen. Öffentliche Tiefgarage direkt am Haus, barrierefrei mit Fahrstuhl.