Sie müssen sich nicht erklären. Wir gehen in Ihrem Tempo vor.
Wie wir vorgehen →Die Behandlung stoppt die Entzündung, die Nachsorge hält sie gestoppt. Regelmäßige Kontrolltermine nach einer Parodontitis-Behandlung — über zwei Jahre Kassenleistung.

Die Bakterien, die den Knochen angreifen, verschwinden nicht dauerhaft. Sie siedeln sich in den Zahnfleischtaschen wieder an — langsam, und ohne dass Sie es merken. Ohne regelmäßige Kontrolle beginnt der Abbau von vorn.
Wer die Nachsorge einhält, behält seine Zähne deutlich länger.

Den ersten Nachsorgetermin vereinbaren wir direkt nach der Behandlung — dann steht er.
Termin vereinbarenWir prüfen an jedem Zahn die Taschentiefe und vergleichen sie mit dem letzten Mal. So sehen wir sofort, wo sich etwas verändert hat.
Beläge werden entfernt, auch unter dem Zahnfleischrand. Dort, wo keine Zahnbürste hinkommt und wo die Bakterien sitzen.
Wo eine Tasche sich wieder vertieft hat, behandeln wir diese Stelle erneut — punktuell statt flächig.
Wo bleibt zu Hause regelmäßig etwas zurück? Welche Hilfsmittel passen besser? Das ist der Teil, der zwischen den Terminen wirkt.
Ein Termin dauert etwa eine Stunde. Sie bekommen jedes Mal den Vergleich zum letzten Befund zu sehen.
Wie eng die Termine liegen, hängt davon ab, wie ausgeprägt die Parodontitis war und wie stabil der Zustand bleibt. Wir legen den Rhythmus nach der Behandlung fest und passen ihn an, wenn sich etwas ändert.
Bei leichterem Verlauf und stabilem Befund. Passt zum gewohnten Kontrollrhythmus.
Bei ausgeprägter Parodontitis oder wenn Taschen sich wieder vertiefen. Enger getaktet, dafür kürzer pro Termin.
Der Rhythmus ist nicht in Stein gemeißelt. Bleibt der Befund über Jahre stabil, wird er weiter — verschlechtert er sich, wieder enger.
Zwei Jahre lang trägt die Kasse diese Termine. Wie viele es sind, richtet sich nach dem Schweregrad.
Zur BehandlungParodontitis ist eine chronische Erkrankung. Sie bleibt behandelt, nicht geheilt — ähnlich wie ein hoher Blutdruck, der eingestellt ist, solange man etwas dafür tut.
Nach den zwei Jahren geht es deshalb weiter, meist als professionelle Zahnreinigung im gewohnten Rhythmus. Der Aufwand ist derselbe wie vorher, die Abrechnung eine andere.
Die zwei Jahre sind ein Zeitraum der Kasse, kein Zeitraum Ihrer Zähne.

Die Abkürzung steht für unterstützende Parodontitistherapie. Gemeint ist die Nachsorge nach einer Parodontitis-Behandlung.
Für Sie ist das ein regelmäßiger Termin, bei dem gemessen, gereinigt und wo nötig gezielt nachbehandelt wird.
Es überschneidet sich, ist aber nicht dasselbe. Bei der Nachsorge wird zusätzlich an jedem Zahn gemessen und mit dem Vorbefund verglichen.
Und wo sich eine Tasche wieder vertieft hat, wird diese Stelle gezielt nachbehandelt. Das gehört nicht zur normalen Reinigung.
Die Entzündung kommt in aller Regel zurück, und der Knochenabbau geht weiter — meist ohne dass Sie etwas merken.
Der Aufwand der Behandlung wäre dann umsonst gewesen. Deshalb: lieber einen Termin verschieben als ausfallen lassen.
Die Nachsorge über zwei Jahre ist Kassenleistung, wenn die Behandlung selbst bewilligt war.
Ergänzende Leistungen können privat abgerechnet werden. Was das ist und was es kostet, erfahren Sie vorher.
Dann werden die Abstände größer. Wir passen den Rhythmus an den Befund an, nicht an ein Schema.
Ganz aufhören sollten Sie trotzdem nicht — die Erkrankung bleibt, auch wenn sie ruhig ist.
Der erste Termin ist kein Eingriff, sondern ein Gespräch mit Befund. Neue Patientinnen und Patienten sind willkommen — gesetzlich wie privat versichert.
Mitten in Poppenbüttel, gegenüber vom Alstertal-Einkaufszentrum. Drei Minuten von der S-Bahn.
Entfernungen mit dem Auto ab Heegbarg 10a · Platzhalterwerte, vor Veröffentlichung zu prüfen. Öffentliche Tiefgarage direkt am Haus, barrierefrei mit Fahrstuhl.